Überwachungskameras Berlin

Damit man das eigene Haus sicherer machen kann, denken immer mehr Menschen über eine Überwachungskamera nach. Gerade Leute, die alleine wohnen, fühlen sich oft in den eigenen vier Wänden nicht sicher und brauchen demnach einen zusätzlichen Schutz. Man sollte sich aber gut informieren, ehe man tatsächlich beginnt, Überwachungskameras anzubringen. Diese können nicht nur Straftäter überführen, sondern auch dafür sorgen, dass man selbst eine Anzeige bekommt. Ob öffentliche Räume, wie Straßenabschnitte beobachtet werden dürfen, ist im Gesetz ganz klar geregelt. Beobachtungen durch private Personen sind nur gestattet, wenn berechtigtes Interesse für konkret festgelegte Zwecke besteht. Das kann zum Beispiel die Vorbeugung von Diebstahl sein, allerdings muss die Videoüberwachung wirklich erforderlich sein und es dürfen demnach durch die Überwachung auch keine schutzwürdigen Interessen der Betroffenen überwiegen. Natürlich hat jeder das Recht auf Selbstbestimmung und demnach kann man in dieses Recht auch nicht einfach eingreifen. Deshalb muss man in jedem Einzelfall abwägen und sich schlau machen, ob eine Überwachung durch Kameras legitim ist. Eine Videoüberwachung ist nicht erforderlich, wenn auch weniger entscheidende Maßnahmen greifen würden, um einen Zweck zu erreichen. Straßenabschnitte, die von Privatpersonen überwacht werden, sollte das Persönlichkeitsrecht immer überwiegen. In solchen Fällen handelt es sich nämlich um eine dauerhafte Überwachung, die einen schwerwiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht darstellt. Meistens reichen die Interessen auch nicht aus, um einen solch intensiven Eingriff zu rechtfertigen. Wenn eine Dauerüberwachung doch möglich ist, kommt es auch immer noch darauf an, ob der Überwachende die Betroffenen über diese Ausnahmeregelung informiert hat. Wenn man einfach so und ohne Berechtigung eine Kamera anbringt, wird man ohnehin nicht viel davon haben. Wenn sich herausstellt, dass die Aufnahmen rechtswidrig sind, dürfen diese Aufnahmen vor Gericht ohnehin nicht verwendet werden. Andererseits muss überlegt werden, ob es in einem schwerwiegenden Fall nicht egal ist, weil schließlich eine Straftat aufgeklärt werden kann. Insbesondere bei schweren Straftaten sollte es dann doch egal sein, ob die Kamera nun mit Berechtigung angebracht wurde oder nicht. Bei rechtwidrigen Aufnahmen wird ein Beweisverwertungsverbot nicht zwingend ankommen. Aber auch hier muss gesagt werden, dass es immer auf die einzelnen Fälle ankommt. Juristen werden sich erst einmal darüber den Kopf zerbrechen und sich streiten, ob das Verwertungsverbot nun zum Einsatz kommt oder nicht. Manchmal wird das Verbot auf die Beweisgewinnung durch Private anwendbar sein. Oftmals kommt es einfach auf das Ausmaß der Straftat an. Bei überwiegendem Interesse der Allgemeinheit wird es generell kein Verbot geben und das Videomaterial wird schließlich verwendet. Die Überwachungskameras Berlin sind allesamt legitim und somit dürfen die Aufnahmen in diesen Fällen immer verwendet werden.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *